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25.04.2012BUND reicht Klage gegen "Eierfabrik" ein

Frohnhausen - Nachdem die Erweiterung des Legehennenbetriebs der Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH vom Kreis Unna genehmigt wurde, hat der BUND nun Klage eingereicht.

Der Betrieb, zur Zeit gemischt als Boden- bzw. Käfighaltung geführt, soll um 19.600 Tiere auf 59.400 Legehennen erweitert werden. Der BUND hält die Genehmigung in mehrfacher Hinsicht für fehlerhaft.

Pressemitteilung BUND NRW ...
Mehr zum Legehennenstall ...

17.11.2011Umsetzung der WRRL - Pflichtaufgabe der Stadt

Mit den Worten "Nun sind Sie an der Reihe", schloss Thomas Meisborn den 2. Workshop der Kooperation Mittlere Ruhr. Die weitere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist nunmehr von den Kommunen voranzutreiben.

In den letzten Jahren hatte federführend die Bezirksregierung Arnsberg die Zusammenarbeit von Behörden, Kommunen, Nutzungs- und Naturschutzverbänden geleitet. Nun liegt ein umfangreicher Katalog mit Maßnahmen vor, die von den Unterhaltungspflichtigen umzusetzen sind. Und das sind zum Teil eben die Städte und Gemeinden.

Ziel ist es, die Gewässer zurück in den "guten ökologischen Zustand" zu bringen. Dabei handelt es sich nach Aussage der Bezirksregierung um eine Pflichtaufgabe.

In Fröndenberg befinden sich drei berichtspflichtige Gewässer, die Ruhr, der Rammbach und der Lünerner Bach. Für die Planungen an der Ruhr zeichnet sich die Bezirksregierung selbst verantwortlich, wohingegen der Rammbach und der Lünerner Bach in die Verantwortung der Stadt fällt. Der Lünerner Bach liegt im Einzugsgebiet der Lippe.

Unterlagen zur Kooperation "Mittlere Ruhr"
Unterlagen zur Kooperation "Lippe Seseke"

02.10.2011Bauernmarkt 2011

Traditionell war auch dieses Jahr der BUND seinem Infostand vor Ort. Seit 2004 sind wir fester Bestandteil des Bauernmarktes in Fröndenberg.

Nicht nur bei den Kindern stieß das bewährte Saftpressen durch eigene Muskelkraft auf Begeisterung. Auch lockten die ausgestellten Information rund um das Thema Streuobstwiese zahlreiche Besucher an. Gezielte Fragen zum eigenen Obstanbau, zu Versaftungsmöglichkeiten und Schnittkursen zeigen einen erfreulichen Trend. Offenbar ein Zeichen dafür, das unsere Bemühungen, alte Ostsorten zu erhalten, Früchte tragen.

Auch unser diesjähriges Schwerpunktthema "Massentierhaltung" fand Interesse. Insbesondere am Beispiel des umstrittenen Legehennenstalls in Stentrop konnten die Konfliktpunkte derartiger Haltungsformen verdeutlicht werden. Und so konnten wir in Anlehung an unsere alte Kampagne "Kein Ei mit der 3" nur empfehlen: besser auch "kein Ei mit der 2" kaufen.

Foto in der Berichterstattung der Westfalenpost

26.05.2011Unterschriftenlisten und Offenen Brief übergeben

Die Bürgerinitiative und der BUND haben heute dem Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe die Unterschriftenlisten gegen die Erweiterung des Legehennenstalles übergeben.

Ebenfalls wurde der Bürgerantrag der Initiative sowie der offene Brief des BUND überreicht. Darin werden die Stadt Fröndenberg sowie die zuständigen politischen Gremien (ASU und Rat) aufgefordert, noch einmal eingehend die Verträglichkeit der beantragten Erweiterung zu prüfen und ihre Möglichkeiten im Verfahren auszuschöpfen.

Zeitgleich gingen die Schreiben an die betroffenen Mitglieder von ASU und Rat raus. Bereits am Montag 30.05.11 um 14.00 Uhr findet der Erörterungtermin statt, bei dem die beim Kreis Unna eingereichten Einwendungen diskutiert werden. Der Ort musste aufgrund der zahlreichen Einwendungen in die Kulturschmiede Fröndenberg, Ruhrstr. 12, verlegt werden. Der Termin ist öffentlich, allerdings besteht nur für die Einwender Rederecht.

Offener Brief des BUND

aktualisiert 31.05.2011Erweiterung Legehennenbetrieb - Massentierhaltung

Die Firma Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH und Co. KG hat eine Erweiterung des Betriebes um weitere 19.800 Legehennen (Bodenhaltung) beantragt. Zusammen mit dem Betrieb Ostermann käme diese Tierfabrik auf etwa 60.000 Legehennen.

Zwischen Frohnhausen und Stentrop stehen bereits zwei Betriebsgebäude mit je 19.800 Hennen. Ein Teil des Betriebes Ostermann ist in sogenannter Käfighaltung regristriert, ein anderer als Bodenhaltung. Neben dem abgebildeten Betrieb an der Palzstraße existiert noch ein Betrieb im benachbarten Warmen, Zur Tigge 6.

Da die geplante Erweiterung die Grenze von 40.000 Tieren (gemäß Nr. 7.1 Spalte 1 Anhang 1 der 4. BImSchV sowie 7.1.2 Spalte 2 Anlage 1 UVPG) überschreitet, ist nun erstmals die Öffentlichkeit zu beteiligen.

Die Unterlagen lagen vom 21.03. bis zum 20.04.11 bei der Stadt Fröndenberg und dem Kreis Unna aus. Besonders wichtig war es, die Einwendungen fristgerecht bis zum 06.05.11 einzureichen. Neben der unwürdigen Haltungsform der Tiere (7 Tiere je m²) sind vor allem die Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit problematisch.

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03.10.2010Thema Streuobstwiese auf dem Bauernmarkt

Infostand Bauernmarkt 2010

Viele Fragen rund um das Thema Obstverwertung wurden uns auf dem Bauernmarkt gestellt. Bei bestem Wetter kamen zahlreiche Besucher nach Fröndenberg. Das sortierte Angebot an Ausstellern zieht Interessierte jährlich auch aus der weiteren Umgebung an.

Unsere Apfelsaftpresse, mit der Kinder ihren eigenen frischen Saft selbst herstellen und verkosten konnten, war eine bewährte Attraktion. Zu jeder vollen Stunde füllte sich der Platz um das Gerät.

Für alle Obstfreunde, die gern ihr überzähliges Obst verwerten wollen, haben wir nun einige Informationen zu Verwertungsmöglichkeiten neu auf unseren Web-Seiten aufgenommen.

Foto in der Berichterstattung der Westfalenpost

17.05.2010Erweiterung in den Außenbereich auf großem Fuße

Erweiterung in den Außenbereich - B-Plan 110 Bentrop

Trotz rückläufiger Nachfrage von Baugrundstücken will man in Bentrop weiter in den Außenbereich vorrücken.

Dabei soll entgegen dem Grundsatz des schonenden Umgangs mit Grund und Boden (§1a Abs. 2 BauGB) eingeschossig auf großen Grundstücksflächen gebaut werden.

Den Naturschutzverbänden BUND und NABU bereitet vor allem die Nähe der geplanten Bebauung zum benachbarten geschützten Landschaftsbestandteil (LB 143, gelb markiert) "Rammbachaue" sorgen. Einträge aus Gärten sowie Störungen dieses empfindlichen Bereiches sind vorprogrammiert.

PDF Stellungnahme

09.04.2010Aktueller Stand WRRL - Gebietsforum Ruhr

Querbauwerk an der Ruhr bei Wickede

Auf dem Gebietsforum Ruhr am 16. März in Neheim wurde der aktuelle Planungsstand zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgestellt.

Nachdem im letzten Jahr die Bewirtschaftungpläne vorgestellt wurden, beginnt nun die Phase der konkreten Umsetzung auf kommunaler Ebene.

Doch wie soll diese Umsetzung angesicht leerer Kassen aussehen? Auch auf diese Frage gab es eine Antwort.

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Mai 2009Freiraumverbrauch Schürenfeld

Plan Schürenfeld

Auf dem Südhang zwischen Langschede und Dellwig soll nach dem Willen der Fröndenberger Politik eine weitere Siedlung sowie ein Gewerbegebiet entstehen. Dazu würden ca. 20 ha landwirtschaftliche Fläche "überplant".

Obwohl die Planungen hierzu bereits mehrere Jahre alt sind und noch kein einziges Gebäude errichtet wurde, wird bereits an der Erweiterung des Gewerbegebietes gearbeitet. Die zusätzliche Festsetzung im Flächennutzungsplan soll weitere 6 ha in Anspruch nehmen. Doch wird die westliche landwirtschaftliche Fläche so zerschnitten, daß nur kleine unwirtschaftliche Teilflächen übrig bleiben. Fällt hier die bä,uerliche Nutzung weg, summiert sich der Verlust an landwirtschaftlicher Fläche durch die Realisierung von "Schürenfeld" auf etwa 30 bis 35 ha.

Doch das sind nicht die einzigen Probleme, mit denen sich die Planer an diesem "schwierigen" Standort herumschlagen müssen. Die starke Hanglage, schlechte Versickerungsmöglichkeiten für das Niederschlagswasser, eine teure Erschließung, Lärm- und Verkehrsprobleme sowie nicht überbaubare Versorgungsleitungen sind nur einige Punkte.

Bemerkenswert bei so viel Flächenverbrauch sind die ermahnenden Worte Landesumweltministers Uhlenberg seinerzeit beim Besuch seiner Parteikollegen in Fröndenberg, nicht noch mehr Freiraum zu verbrauchen.

22.12.2008Umwelt-AG an der Gesamtschule

Arbeiten auf dem Gelände

Gemeinsame Sache machen die BUND-Ortsgruppe und die Umwelt-AG der Gesamtschule Fröndenberg. Die Umwelt-AG betreut eine an der Schule gelegene Wiese und die dort lebende Schafherde.

Neben der tatkräftigen Beteiligung durch einige Eltern, unterstützt seit Oktober auch die BUND-Ortsgruppe die Schüler. Es wurden Äste und Pflanzen aus Bach und Teich entfernt, verrohrte Bereiche freigelegt und die Wasserregulation für den Teich verbessert.

Im Dezember haben wir Nisthilfen für Insekten aus Baumscheiben und Pflanzenhalmen angefertigt.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Bachlaufs und die Instandsetzung eines weiteren Amphibienteiches sind geplant.

09.10.2008Infostand auf dem Herbstmarkt

BUND-Infostand, Foto: F.Weissenberg

Auch in diesem Jahr waren wir auf dem Fröndenberger Herbstmarkt vertreten. Zahlreichen Informationen rund um die Thema Klima konnten wir so den Besuchern mit auf den Weg geben. Zwei Schautafel zeigten konkrete Beispiele aus der Nachbargemeinde Holzwickede.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Reginalität als Beitrag zum Klimaschutz. Bereits in der Eröffnungsrede zum Herbstmarkt wurde dargestellt, daß regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung unnötige Transportwege vermeiden.

Eine kleine Broschüre mit Adressen regionaler Produkte und eine mit Adressen zum Thema Klima war ebenfalls erhältlich.

Saftpresse, Foto: F.Weissenberg

Ein Highlight, wie bereits im letzten Jahr, war die Saftpresse. Mit umweltfreundlicher Muskelkraft konnten die Besucher ihren eigenen Apfelsaft pressen und anschließend verkosten. Dazu hatten wir eine kleine Auswahl verschiedener Apfelsorten von unserer Streuobstwiese in Schwerte mitgebracht. Besonders die vielen Kinder waren voller Begeisterung dabei.

30.04.2008Runder Tisch zur Wasserrahmenrichtlinie

Heute tagte der "2. Runde Tisch" der Planungseinheit "Mittlere Ruhr". Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit findet sich hier die "Fachöffentlichkeit" zusammen, um über die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu diskutieren.

Sperrwerk bei Fröndenberg

Die Richtlinie gibt vor, daß nach einer erweiterten Bestandsaufnahme konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, die unsere Gewässer in den bestmöglichen Zustand versetzen. Der Maßstab ist dabei der natürliche Zustand. Aus Sicht des Naturschutzes ist dies zu begrüssen.

Doch so manchem Nutzer geht das zu weit. So werden Diskussionen um die Einstufung in "stark veränderte" oder künstlich geschaffene Gewässer mit dem Ziel geführt, den Umfang der notwendigen Maßnahmen zu verringern.

Kanutourismus auf der Ruhr

Ein wesentlicher Punkt aus Sicht des Naturschutzes ist die durchgängige Passierbarkeit der Querbauwerke. Wasserkraftanlagen und Staustufen unterbinden aber die notwendigen Wanderungen der Fische. Funktionierende Fischauf- und -abstiege sind teilweise aufwendig. Die Ruhr und ihre Zuflüsse sind aufgrund des starken Gefälles mit zahlreichen Querbauwerken versehen.

Für den BUND ist die generelle Durchgängigkeit der Ruhr von zentraler Bedeutung. Der Weg in die Oberläufe und die Verbindung zwischen ihnen führt für die Fische unweigerlich über die Ruhr. Doch der Tenor der heutigen Runde war diesbezüglich eher verhalten. Offensichtlich tut man sich da bei der Planung von Passierhilfen für Kanuten leichter, wie es aktuelle Aktivitäten in Schwerte zeigen.

Mehr zur WRRL und zu unseren Positionen ...

15.03.2008Laichzeit
Amphibien wandern zu den Gewässern

Erdkröte, Foto: F.Weissenberg

Amphibien sind wechselwarme Tiere und damit von der Umgebungstemperatur abhängig. Ab einer Lufttemperatur von ca. 6 Grad werden die Tier aktiv und beginnen ihre Wanderung zu den Laichplätzen.

Dabei läßt sich häufig beobachten, wie Erdkrötenmännchen sich an übersichtlichen Stellen postieren, um auf die Weibchen zu warten. Kommt ein Weibchen heran, klammert sich das Männchen fest und läßt sich zum Gewässer tragen.

Nach wenigen Wochen ist die Wanderung beendet und die Amphibien sind nur noch einzeln bei der Suche nach Nahrung anzutreffen. Molche und Grünfrösche bleiben auch nach dem Laichen den Sommer über im Gewässer. Erdkröten und Braunfrösche verlassen das Gewässer wieder.



BUND-Agrar-Spot

Gefördert von der EU 
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NRWinfo

Aktuelle BUND-Informationen aus NRW; Ausgabe 4/2011.

Schwerpunktthema : Ehrenamtliches Engagement im BUND

Baustelle Trianel; Foto: BUND/Weissenberg

Der BUND hat gegen die Genehmigung des Kraftwerks Klage beim OVG Münster eingereicht.

Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) 12.05.2011:
EuGH räumt Umweltverbänden Klagerecht ein.
    Pressemitteilung LV NRW

Kopenhagen: Jetzt handeln!

Die Temperaturen steigen: Regisseur Nic Balthazar gelingt es, am Strand von Ostende die Dramatik des Klimawandels darzustellen. Dieser Film hinterlässt eine Gänsehaut.

Großansicht und mehr...

BUND verteilte die Broschüre im Fröndenberger Umweltausschuss. Weitere Infos auf unserer WRRL-Seite.

Ruhr bei Fröndenberg, Foto: Cedric Weissenberg
Ruhr bei Fröndenberg

Die Stadt Fröndenberg wirbt mit ihrer umfassenden Stromversorgung aus der Wasserkraft. Aber wie "grün" ist diese Nutzung in der Ruhr wirklich ?


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