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15.05.2016Nitrat im Trinkwasser - Überdüngung in Wasserschutzzone II

Kaum zu glauben, aber selbst in direkter Nachbarschaft zu den Trinkwasserbrunnen wird zu viel Dünger ausgebracht. An einer Grundwassermessstelle sind Nitrat-Werte bis über 72 mg/l dokumentiert und das ist kein Einzelfall. Immer wieder wurde der Grenzwert von 50 mg/l (TrinkwV) überschritten, und das monatelang. Sehr hohe Werte finden sich auch andere Messpunkten um das Gewinnungsgelände.

Die Wassergewinnungsanlage in Warmen versorgt fast das komplette Stadtgebiet Hamm. Der überwiegende Teil des Trinkwassers stammt jedoch aus der Ruhr und somit kann der Grenzwert nach Trinkwasserverordnung durch Mischung eingehalten werden. Dennoch sind die Nitratwerte aus Sicht des BUND zu hoch.

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04.10.2015Sport für Kopf und Beine - Das Apfelquiz

Auf dem Herbstmarkt haben wir eine neue Attraktion erprobt, mit Erfolg. Das Apfelquiz kam mindestens genauso gut an wie die Apfelsaftpresse, unser Magnet der letzten Jahre. Drei bis sechs Minuten brauchten die Spieler. Mia Lucia (leider nicht auf dem Fotos) schaffte es sogar in 2:35.

Wir danken dem BUND Bochum für die Spielidee. Farblich getrennt gibt es zwei Fragenblöcke, einen für Kinder einen für Erwachsene. Spass hatten alle, Teilnehmer und Helfer. Bei den jüngsten Kindern wurden auch gern die Fragen vorgelesen.

21.03.2015Bessere Aussichten zum Schutz der Natur

Auch wenn die Kreisbehörde weiterhin nur von formalen Fehlern im Antrag des Schweinemästers Brinkmann spricht, so kann man nun doch auf eine Verbesserung für Natur und Umwelt hoffen.

Besonders im Fokus unserer Einwendungen stand die Stickstoffbelastung der Biotope im Umfeld der Anlage (farbige Bereiche in der Abbildung). Die Lage der geplanten Tierfabrik ist rot eingezeichnet. Wir gehen davon aus, dass bereits die bestehende Anlage rechtlich mit Abuftfiltern auszustatten ist. Damit ergäbe sich beim Bau von weiteren 3000 Mastplätzen auch mit Abluftfilter eine Verschlechterung.

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Gemeinsame Pressemitteilung

3000 weitere Schweinemastplätze auf der Hohenheide ?

Der Betrieb Brinkmann (Im Sundern) umfasst bisher einen Hühnerstall für 2.000 Tiere, fünf Sauenställe mit insgesamt 336 Sauen- und 2 Eberplätzen sowie einen Ferkelstall mit 1.967 Ferkelplätzen. Ein Maststall für weitere 3000 Schweine soll dazu kommen.

Pikant ist die Tatsache, dass die letzte Erweiterung 2008, der Ferkelstall, nicht ordnungsgemäß nach dem Immissionsschutzgesetz genehmigt wurde. Das Gutachten zum heutigen Erweiterungsantrag weist zudem nach, dass die bestehende Anlage die zulässigen Umweltbelastungen überschreitet.

Teile der Anlage sollen mit einem Abluftfilter ausgestattet werden. Dennoch werden die zulässigen Umweltbelastungen (N-Deposition, Ammoniak) nicht eingehalten.

Vom 12.01. bis zum 11.02.2015 lag der Genehmigungsantrag beim Kreis Unna sowie der Stadtverwaltung Fröndenberg aus. Einwendungen konnten bis einschließlich 25.02.2015 erhoben werden.

Der für den 17.03.2015 angesetzte Erörterungstermin wurde abgesagt. Die Unterlagen müssen ergänzt werden. Lesen Sie dazu unsere gemeinsame Pressemitteilung.

Mehr zur Massentierhaltung im Kreis Unna ...

07.12.2014Fracking unter dem Schürenfeld ?

Eigentlich hat sich die Stadt Fröndenberg gegen Fracking positioniert. Doch im Rahmen der Offenlegung zur FNP-Änderung nimmt die Stadt den Hinweis der Wintershall Holding bereitwillig auf:

Die Anregung wird berücksichtigt.
Der Punkt 5.2.10 Sonstige (fach-)planungsrechtliche Vorgaben wird ergänzt:
„Der räumliche Geltungsbereich der 1. FNP-Änderung befindet sich innerhalb des bergrechtlichen Erlaubnisfeldes „Ruhr“ der Wintershall Holding GmbH.“

Unsere Frage, auf welcher rechtlichen Basis man dies tue, wurde nicht beantwortet (Anlage 4 zur Beschlußvorlage 117/2014 1. Erg.). Übergeordneter Ziele oder Festsetzungen der Raumplanung sind hier ebensowenig vorhandenen wie sich auch keine Regelung im Bundesberggesetz (BBergG) findet, die eine nachrichtliche Übernahme in den Flächennutzungsplan (FNP) erfordern.

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09.10.2014Geplante Erweiterung Gewerbe Schürenfeld

Noch kein einziges Stück der bestehenden Gewerbefläche Schürenfeld ist belegt, doch die Stadt Fröndenberg will die Ausweisung im Flächennutzungsplan (FNP) nochmals erweitern.

Es ist bereits der 2. Versuch, der erste Anlauf begann 2009 und wurde aufgrund von Mängeln zurückgezogen. Doch auch bei der heutigen Planung gibt es fachliche Kritik (Bezirksregierung Arnsberg Dez. 33, Landesbetrieb Straßen, Kreispolizeibehörde Unna, Regionalverband Ruhr).

Der BUND lehnt diesen Flächenfraß ab. Wir haben im Rahmen der Frühzeitigen Beteiligung im Juli 2014 unsere erste Stellungnahme dazu abgegeben.

Am 7.10. war der BUND zur Stadtteilkonferenz West eingeladen und konnte dort den Bürgern sowie der Presse einige zusätzliche Informationen geben.

Vom 07.10. bis zum 07.11.2014 liegen die Unterlagen im Rahmen der Offenlegung erneut aus.

06.10.2014Zum 11. Mal beim Bauernmarkt

Beim Bauernmarkt 2004 beteiligte sich der BUND zum ersten Mal mit einem Infostand. Seitdem bieten wir Informationen zu Landwirtschaft und Streuobst an. Die Apfelsaftpresse ist nach wie vor die Attraktion. Die Äpfel stammen von der BUND-Streuobstwiese in Schwerte.

Auch dieses Mal haben wir zahlreiche Fragen, z.B. zum Schnitt der Bäume oder der Sortenwahl, beantwortet und Adressen zur Versaftung und Schnittkursen genannt. Viele Besucher finden ihre alten Apfel- und Birnensorten auf unserer Infotafel der "Regionalen Obstsorten" wieder. Besonders häufig wird die Apfelsorte "Jakob Lebel" genannt. Als Grenzregionen finden sich bei uns sowohl die Sorten der Hellwegregion also auch des Sauerlandes.

Aber auch das Thema Massentierhaltung ist bei den Besuchern in zunehmenden Maße von Interesse. Was kann ich tun, was sind die Alternativen, sind sowohl die Fragen der Verbraucher wie auch einiger Junglandwirte.

27.09.2014Kreisgruppe feiert 30-jähriges Jubiläum

Mit Kaffee und Kuchen auf der wilden BUND-Streuobstwiese in Schwerte, so feierten letzten Samstag Mitglieder und Gäste das Jubiläum der Kreisgruppe Unna.

Mit Zelten vor den Launen des rustikalen Wetters geschützt, tauschte man sich über alte Zeiten, aktuelle Themen und das Streuobstwiesenprojekt aus. Die Gratulation des Landesverbandes überbrachte der Vorsitzende des BUND NRW Holger Sticht persönlich, er war eigens dazu aus Köln angereist.

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24.09.2014Befreiung für Landwirt Wellie nur mit Auflagen

Der als Hofkäserei bekannte Betrieb Wellie wächst seit Jahren, zuletzt beantragte der Betrieb 2011 eine Erweiterung auf 288 Milchkühe, 80 Kälber sowie ein Fahrsilo. Seit der Änderung der 4. BImSchV im Jahr 2007, fällt diese Betriebsgröße nicht mehr unter der Genehmigungspflicht des Immissionsschutzes.

Dennoch ist der Betrieb hinsichlich der Umweltauswirkungen nicht unproblematisch. Gerade die Nähe zum Rammbach führt sowohl für den Betrieb wie auch für das Gewässer zu Problemen. Nährstoffe, wie das Silagesickersäfte können in den Bach gelangen.

Daher hat der BUND den Vorschlag gemacht, die aktuell beantragte Befreiung für ein größeres Fahrsilo an anderer Stelle nur unter Auflagen zu erteilen. Die Befreiung ist erforderlich, da ein weiterer Teil des geschützen Landschaftsbestandteiles (LB) für die Zuwegung in Anspruch genommen wird.

Die Auflagen besagen, dass entlang des Rammbaches ein ausreichender Schutzsaum verbleibt und der ehemalige Streifen der Schutzzone des LB wieder hergestellt wird, da diese Fläche wieder frei wird. Der Beirat der unteren Landschaftsbehörde des Kreises hat dies dann auch heute einstimmig beschlossen.

Gerade für den Rammbach ergibt sich so eine Verbesserung und ergänzt somit auch die Bemühungen der EU-Wasserrahmenrichlinie (WRRL). Der Kreis Unna, die Stadt Fröndenberg und der BUND bereiten bereits seit mehreren Jahren entsprechende Maßnahmen des Gewässerschutzes am Rammbach vor.

06.10.2013Kinder pressen eigenen Apfelsaft

Bauernmarkt Fröndenberg - Der mit den eigenen Händen gepresste Apfelsaft schmeckt am besten. Nicht ohne Mühe war das Kurbeln und Drehen, doch die Anstrengung wurde belohnt: frischer Apfelsaft voller Geschmack und Vitamine.

So wie hier die beiden jungen Damen, konnten die Kinder zu jeder vollen Stunde "ihren Saft" pressen. Schell versammelte sich eine Gruppe von Interessierten um das Geschehen. Wie in der Mosterei, in der mit Maschinen versaftet wird, kann man hier im Kleinen all die Schritte und die Funktion der Technik verfolgen.

Das erwachsene Publikum wollte eher wissen, wo und wie man seinen eigenes Obst versaften kann oder wie denn der Erziehungs- und Pflegeschnitt bei den Bäumen aussehen muss. Dazu haben wir einige Informationen auf unseren Streuobst-Seiten für Sie zusammen gestellt.

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25.06.2013Einigung erzielt - Rechtsstreit beigelegt

Etwa zwei Jahre, nachdem der BUND seine Einwende gegen die Erweiterung des Legehennenstalls eingereicht hat, ist eine Einigung erzielt worden.

Beim heutigen außergerichtlichen Termin mit dem Betreiber und dem Kreis Unna wurde eine 7-Punkte-Vereinbarung unterzeichnet. Der BUND zieht daraufhin seine Klage zurück.

Erste bauliche Verbesserungen zur Reduktion diffuser Quellen, z.B. im Bereich der Dunghalle, wurden bereits umgesetzt und erste Korrekturen an den Abluftkaminen vorgenommen. Eine Einigung zu den maßgeblichen Faktoren der Immissionsminderung gelang aber erst heute. Dadurch ergibt sich gegenüber der bisherigen Genehmigung eine Verminderung der Nährstoffbelastung für das Naturschutzgebiet sowie der Geruchs- und Keimbelastung im Umfeld.

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27.12.2012Gerichtstermin am Legehennenstall

Kurz vor Weihnachten trafen sich Vertreter des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, des Kreises Unna, des
betroffenen Landwirtes und des BUND am Legehennenstall in Fröndenberg.

Nachdem zugesagt wurde, Verbesserungen zum Immissionsschutz und zur Abwasserableitung umzusetzen, hat der BUND das einstweilige Rechtsschutzverfahren für erledigt erklärt. Hierbei geht es um die Frage, ob der Landwirt unmittelbar mit dem Bau auf eigene Gefahr beginnen kann oder auf den Entscheid im Hauptverfahren warten muss.

Das Hauptverfahren ist damit allerdings nicht entschieden. Doch zeichnen sich durch die zugesagten Maßnahmen deutliche Reduzierungen der Nährstoffbelastungen des Naturschutzgebietes ab. Damit verbunden wären auch geringere Keimbelastungen der Anwohner.

Dies ist gut für die Umwelt und die Bürger. Leider ergibt sich daraus keine Verbesserung der Haltungsbedingungen für die Tiere. Dafür wären Änderungen in den Tierschutzrichtlinien und dem Kaufverhalten erforderlich.

Pressemitteilung (PDF) ...

25.04.2012BUND reicht Klage gegen "Eierfabrik" ein

Frohnhausen - Nachdem die Erweiterung des Legehennenbetriebs der Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH vom Kreis Unna genehmigt wurde, hat der BUND nun Klage eingereicht.

Der Betrieb, zur Zeit gemischt als Boden- bzw. Käfighaltung geführt, soll um 19.600 Tiere auf 59.400 Legehennen erweitert werden. Der BUND hält die Genehmigung in mehrfacher Hinsicht für fehlerhaft.

Pressemitteilung BUND NRW ...
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17.11.2011Umsetzung der WRRL - Pflichtaufgabe der Stadt

Mit den Worten "Nun sind Sie an der Reihe", schloss Thomas Meisborn den 2. Workshop der Kooperation Mittlere Ruhr. Die weitere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist nunmehr von den Kommunen voranzutreiben.

In den letzten Jahren hatte federführend die Bezirksregierung Arnsberg die Zusammenarbeit von Behörden, Kommunen, Nutzungs- und Naturschutzverbänden geleitet. Nun liegt ein umfangreicher Katalog mit Maßnahmen vor, die von den Unterhaltungspflichtigen umzusetzen sind. Und das sind zum Teil eben die Städte und Gemeinden.

Ziel ist es, die Gewässer zurück in den "guten ökologischen Zustand" zu bringen. Dabei handelt es sich nach Aussage der Bezirksregierung um eine Pflichtaufgabe.

In Fröndenberg befinden sich drei berichtspflichtige Gewässer, die Ruhr, der Rammbach und der Lünerner Bach. Für die Planungen an der Ruhr zeichnet sich die Bezirksregierung selbst verantwortlich, wohingegen der Rammbach und der Lünerner Bach in die Verantwortung der Stadt fällt. Der Lünerner Bach liegt im Einzugsgebiet der Lippe.

Unterlagen zur Kooperation "Mittlere Ruhr"
Unterlagen zur Kooperation "Lippe Seseke"

02.10.2011Bauernmarkt 2011

Traditionell war auch dieses Jahr der BUND seinem Infostand vor Ort. Seit 2004 sind wir fester Bestandteil des Bauernmarktes in Fröndenberg.

Nicht nur bei den Kindern stieß das bewährte Saftpressen durch eigene Muskelkraft auf Begeisterung. Auch lockten die ausgestellten Information rund um das Thema Streuobstwiese zahlreiche Besucher an. Gezielte Fragen zum eigenen Obstanbau, zu Versaftungsmöglichkeiten und Schnittkursen zeigen einen erfreulichen Trend. Offenbar ein Zeichen dafür, das unsere Bemühungen, alte Ostsorten zu erhalten, Früchte tragen.

Auch unser diesjähriges Schwerpunktthema "Massentierhaltung" fand Interesse. Insbesondere am Beispiel des umstrittenen Legehennenstalls in Stentrop konnten die Konfliktpunkte derartiger Haltungsformen verdeutlicht werden. Und so konnten wir in Anlehung an unsere alte Kampagne "Kein Ei mit der 3" nur empfehlen: besser auch "kein Ei mit der 2" kaufen.

Foto in der Berichterstattung der Westfalenpost

26.05.2011Unterschriftenlisten und Offenen Brief übergeben

Die Bürgerinitiative und der BUND haben heute dem Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe die Unterschriftenlisten gegen die Erweiterung des Legehennenstalles übergeben.

Ebenfalls wurde der Bürgerantrag der Initiative sowie der offene Brief des BUND überreicht. Darin werden die Stadt Fröndenberg sowie die zuständigen politischen Gremien (ASU und Rat) aufgefordert, noch einmal eingehend die Verträglichkeit der beantragten Erweiterung zu prüfen und ihre Möglichkeiten im Verfahren auszuschöpfen.

Zeitgleich gingen die Schreiben an die betroffenen Mitglieder von ASU und Rat raus. Bereits am Montag 30.05.11 um 14.00 Uhr findet der Erörterungtermin statt, bei dem die beim Kreis Unna eingereichten Einwendungen diskutiert werden. Der Ort musste aufgrund der zahlreichen Einwendungen in die Kulturschmiede Fröndenberg, Ruhrstr. 12, verlegt werden. Der Termin ist öffentlich, allerdings besteht nur für die Einwender Rederecht.

Offener Brief des BUND

aktualisiert 31.05.2011Erweiterung Legehennenbetrieb - Massentierhaltung

Die Firma Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH und Co. KG hat eine Erweiterung des Betriebes um weitere 19.800 Legehennen (Bodenhaltung) beantragt. Zusammen mit dem Betrieb Ostermann käme diese Tierfabrik auf etwa 60.000 Legehennen.

Zwischen Frohnhausen und Stentrop stehen bereits zwei Betriebsgebäude mit je 19.800 Hennen. Ein Teil des Betriebes Ostermann ist in sogenannter Käfighaltung regristriert, ein anderer als Bodenhaltung. Neben dem abgebildeten Betrieb an der Palzstraße existiert noch ein Betrieb im benachbarten Warmen, Zur Tigge 6.

Da die geplante Erweiterung die Grenze von 40.000 Tieren (gemäß Nr. 7.1 Spalte 1 Anhang 1 der 4. BImSchV sowie 7.1.2 Spalte 2 Anlage 1 UVPG) überschreitet, ist nun erstmals die Öffentlichkeit zu beteiligen.

Die Unterlagen lagen vom 21.03. bis zum 20.04.11 bei der Stadt Fröndenberg und dem Kreis Unna aus. Besonders wichtig war es, die Einwendungen fristgerecht bis zum 06.05.11 einzureichen. Neben der unwürdigen Haltungsform der Tiere (7 Tiere je m²) sind vor allem die Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit problematisch.

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03.10.2010Thema Streuobstwiese auf dem Bauernmarkt

Infostand Bauernmarkt 2010

Viele Fragen rund um das Thema Obstverwertung wurden uns auf dem Bauernmarkt gestellt. Bei bestem Wetter kamen zahlreiche Besucher nach Fröndenberg. Das sortierte Angebot an Ausstellern zieht Interessierte jährlich auch aus der weiteren Umgebung an.

Unsere Apfelsaftpresse, mit der Kinder ihren eigenen frischen Saft selbst herstellen und verkosten konnten, war eine bewährte Attraktion. Zu jeder vollen Stunde füllte sich der Platz um das Gerät.

Für alle Obstfreunde, die gern ihr überzähliges Obst verwerten wollen, haben wir nun einige Informationen zu Verwertungsmöglichkeiten neu auf unseren Web-Seiten aufgenommen.

Foto in der Berichterstattung der Westfalenpost

17.05.2010Erweiterung in den Außenbereich auf großem Fuße

Erweiterung in den Außenbereich - B-Plan 110 Bentrop

Trotz rückläufiger Nachfrage von Baugrundstücken will man in Bentrop weiter in den Außenbereich vorrücken.

Dabei soll entgegen dem Grundsatz des schonenden Umgangs mit Grund und Boden (§1a Abs. 2 BauGB) eingeschossig auf großen Grundstücksflächen gebaut werden.

Den Naturschutzverbänden BUND und NABU bereitet vor allem die Nähe der geplanten Bebauung zum benachbarten geschützten Landschaftsbestandteil (LB 143, gelb markiert) "Rammbachaue" sorgen. Einträge aus Gärten sowie Störungen dieses empfindlichen Bereiches sind vorprogrammiert.

PDF Stellungnahme

09.04.2010Aktueller Stand WRRL - Gebietsforum Ruhr

Querbauwerk an der Ruhr bei Wickede

Auf dem Gebietsforum Ruhr am 16. März in Neheim wurde der aktuelle Planungsstand zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgestellt.

Nachdem im letzten Jahr die Bewirtschaftungpläne vorgestellt wurden, beginnt nun die Phase der konkreten Umsetzung auf kommunaler Ebene.

Doch wie soll diese Umsetzung angesicht leerer Kassen aussehen? Auch auf diese Frage gab es eine Antwort.

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Mai 2009Freiraumverbrauch Schürenfeld

Plan Schürenfeld

Auf dem Südhang zwischen Langschede und Dellwig soll nach dem Willen der Fröndenberger Politik eine weitere Siedlung sowie ein Gewerbegebiet entstehen. Dazu würden ca. 20 ha landwirtschaftliche Fläche "überplant".

Obwohl die Planungen hierzu bereits mehrere Jahre alt sind und noch kein einziges Gebäude errichtet wurde, wird bereits an der Erweiterung des Gewerbegebietes gearbeitet. Die zusätzliche Festsetzung im Flächennutzungsplan soll weitere 6 ha in Anspruch nehmen. Doch wird die westliche landwirtschaftliche Fläche so zerschnitten, daß nur kleine unwirtschaftliche Teilflächen übrig bleiben. Fällt hier die bä,uerliche Nutzung weg, summiert sich der Verlust an landwirtschaftlicher Fläche durch die Realisierung von "Schürenfeld" auf etwa 30 bis 35 ha.

Doch das sind nicht die einzigen Probleme, mit denen sich die Planer an diesem "schwierigen" Standort herumschlagen müssen. Die starke Hanglage, schlechte Versickerungsmöglichkeiten für das Niederschlagswasser, eine teure Erschließung, Lärm- und Verkehrsprobleme sowie nicht überbaubare Versorgungsleitungen sind nur einige Punkte.

Bemerkenswert bei so viel Flächenverbrauch sind die ermahnenden Worte Landesumweltministers Uhlenberg seinerzeit beim Besuch seiner Parteikollegen in Fröndenberg, nicht noch mehr Freiraum zu verbrauchen.

22.12.2008Umwelt-AG an der Gesamtschule

Arbeiten auf dem Gelände

Gemeinsame Sache machen die BUND-Ortsgruppe und die Umwelt-AG der Gesamtschule Fröndenberg. Die Umwelt-AG betreut eine an der Schule gelegene Wiese und die dort lebende Schafherde.

Neben der tatkräftigen Beteiligung durch einige Eltern, unterstützt seit Oktober auch die BUND-Ortsgruppe die Schüler. Es wurden Äste und Pflanzen aus Bach und Teich entfernt, verrohrte Bereiche freigelegt und die Wasserregulation für den Teich verbessert.

Im Dezember haben wir Nisthilfen für Insekten aus Baumscheiben und Pflanzenhalmen angefertigt.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Bachlaufs und die Instandsetzung eines weiteren Amphibienteiches sind geplant.

09.10.2008Infostand auf dem Herbstmarkt

BUND-Infostand, Foto: F.Weissenberg

Auch in diesem Jahr waren wir auf dem Fröndenberger Herbstmarkt vertreten. Zahlreichen Informationen rund um die Thema Klima konnten wir so den Besuchern mit auf den Weg geben. Zwei Schautafel zeigten konkrete Beispiele aus der Nachbargemeinde Holzwickede.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Reginalität als Beitrag zum Klimaschutz. Bereits in der Eröffnungsrede zum Herbstmarkt wurde dargestellt, daß regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung unnötige Transportwege vermeiden.

Eine kleine Broschüre mit Adressen regionaler Produkte und eine mit Adressen zum Thema Klima war ebenfalls erhältlich.

Saftpresse, Foto: F.Weissenberg

Ein Highlight, wie bereits im letzten Jahr, war die Saftpresse. Mit umweltfreundlicher Muskelkraft konnten die Besucher ihren eigenen Apfelsaft pressen und anschließend verkosten. Dazu hatten wir eine kleine Auswahl verschiedener Apfelsorten von unserer Streuobstwiese in Schwerte mitgebracht. Besonders die vielen Kinder waren voller Begeisterung dabei.

30.04.2008Runder Tisch zur Wasserrahmenrichtlinie

Heute tagte der "2. Runde Tisch" der Planungseinheit "Mittlere Ruhr". Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit findet sich hier die "Fachöffentlichkeit" zusammen, um über die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu diskutieren.

Sperrwerk bei Fröndenberg

Die Richtlinie gibt vor, daß nach einer erweiterten Bestandsaufnahme konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, die unsere Gewässer in den bestmöglichen Zustand versetzen. Der Maßstab ist dabei der natürliche Zustand. Aus Sicht des Naturschutzes ist dies zu begrüssen.

Doch so manchem Nutzer geht das zu weit. So werden Diskussionen um die Einstufung in "stark veränderte" oder künstlich geschaffene Gewässer mit dem Ziel geführt, den Umfang der notwendigen Maßnahmen zu verringern.

Kanutourismus auf der Ruhr

Ein wesentlicher Punkt aus Sicht des Naturschutzes ist die durchgängige Passierbarkeit der Querbauwerke. Wasserkraftanlagen und Staustufen unterbinden aber die notwendigen Wanderungen der Fische. Funktionierende Fischauf- und -abstiege sind teilweise aufwendig. Die Ruhr und ihre Zuflüsse sind aufgrund des starken Gefälles mit zahlreichen Querbauwerken versehen.

Für den BUND ist die generelle Durchgängigkeit der Ruhr von zentraler Bedeutung. Der Weg in die Oberläufe und die Verbindung zwischen ihnen führt für die Fische unweigerlich über die Ruhr. Doch der Tenor der heutigen Runde war diesbezüglich eher verhalten. Offensichtlich tut man sich da bei der Planung von Passierhilfen für Kanuten leichter, wie es aktuelle Aktivitäten in Schwerte zeigen.

Mehr zur WRRL und zu unseren Positionen ...

15.03.2008Laichzeit
Amphibien wandern zu den Gewässern

Erdkröte, Foto: F.Weissenberg

Amphibien sind wechselwarme Tiere und damit von der Umgebungstemperatur abhängig. Ab einer Lufttemperatur von ca. 6 Grad werden die Tier aktiv und beginnen ihre Wanderung zu den Laichplätzen.

Dabei läßt sich häufig beobachten, wie Erdkrötenmännchen sich an übersichtlichen Stellen postieren, um auf die Weibchen zu warten. Kommt ein Weibchen heran, klammert sich das Männchen fest und läßt sich zum Gewässer tragen.

Nach wenigen Wochen ist die Wanderung beendet und die Amphibien sind nur noch einzeln bei der Suche nach Nahrung anzutreffen. Molche und Grünfrösche bleiben auch nach dem Laichen den Sommer über im Gewässer. Erdkröten und Braunfrösche verlassen das Gewässer wieder.



Intensivtierhaltung im Kreis Unna

Ihre Spende hilft!

Unterstützen Sie unseren Widerstand gegen Tierfabriken mit einer steuerlich abzugsfähigen Spende:

BUND NRW e.V.
Spendenkonto: 8 204 700
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00

Stichwort: Tierfabriken Kreis Unna

Eine reiche Ernte sollte auch verwertet werden, Foto: F.Weissenberg

Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihr Obst versaften zu lassen. Unter der Rubrik Versaftung haben wir einige Kontakte für Sie zusammengetragen.

BUND-Agrar-Spot

Gefördert von der EU 
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Baustelle Trianel; Foto: BUND/Weissenberg

Der BUND hat gegen die Genehmigung des Kraftwerks Klage beim OVG Münster eingereicht.

Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) 12.05.2011:
EuGH räumt Umweltverbänden Klagerecht ein.
    Pressemitteilung LV NRW

Kopenhagen: Jetzt handeln!

Die Temperaturen steigen: Regisseur Nic Balthazar gelingt es, am Strand von Ostende die Dramatik des Klimawandels darzustellen. Dieser Film hinterlässt eine Gänsehaut.

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BUND verteilte die Broschüre im Fröndenberger Umweltausschuss. Weitere Infos auf unserer WRRL-Seite.

Ruhr bei Fröndenberg, Foto: Cedric Weissenberg
Ruhr bei Fröndenberg

Die Stadt Fröndenberg wirbt mit ihrer umfassenden Stromversorgung aus der Wasserkraft. Aber wie "grün" ist diese Nutzung in der Ruhr wirklich ?


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